Nachgefragt bei…

Geschrieben am: 17 Februar, 2012 - Kategorie: Spotlight - Meinungen: Keine

Im Hinblick auf die Play-offs gibt es auf HCR-Inside neue Serie „Nachgefragt bei…“ Darin möchten wir das Scheinwerferlicht auf ehemalige Helden des HC Rychenbergs richten und gemeinsam mit ihnen einen Blick auf die vergangene Zeit beim HCR, ihr Leben danach und die laufende Play-off Serie werfen.

Nachgefragt bei…Philipp „Fippi“ Vollenweider

Fippi ist durch und durch ein HCR’ler. Er spielte seit Juniorenzeiten immer beim HCR! Als Center verstand es Fippi mit seinem hervorragenden Stellungsspiel seinen Block vor allem defensiv zusammenzuhalten. Aber Fippi war auch ein kaltblütiger Skorer, so traf er oftmals von seiner Lieblingsabschlussposition aus dem Slot.

Fippi, wann und aus welchen Gründen hast du deine sportliche Karriere beendet?
PV: Im Frühling 2006 habe ich meine Karriere beendet. Es gab mehrere Gründe, die zu diesem Entscheid führten und nach 12 Jahren im selben Team war es einfach der richtige Zeitpunkt.

Wer Unihockey in der höchsten Liga spielt wendet dafür sehr viel Zeit auf. Wie gestaltest du deine neu gewonnene Freizeit?
PV: Ich trainiere weiterhin ziemlich oft, jedoch verschiedene Sportarten und nicht mehr ganz so intensiv.

Wie pflegst du Kontakt zur HCR-Familie?
PV: Neben dem Besuch von Heimspielen des HCR, treffe mich oft mit ehemaligen Mitspielern.

Was vermisst du am meisten am Unihockey-Spitzensport?
PV: Was mir am meisten fehlt ist der Teamspirit, der Wettkampf und als Team ein gemeinsames Ziel zu verfolgen.

Hattest du für die Playoffs spezielle Rituale oder Gepflogenheiten? Wenn ja, welche?
PV: Nebst dem obligaten Teller „Pasta“, habe ich vor den Playoff-Spielen oft jongliert.

Drei Stichworte, welche du mit unserem Viertelfinal-Gegnern, den Tigers Langnau (ex Zäziwil), verbindest?
PV: Car, Land, Emotionen

Erzählst du unseren Lesern noch ein einschneidendes Erlebnis oder eine Anekdote aus deiner aktiven Laufbahn?
PV: Zu meiner Juniorenzeit hatten die Torhüter noch einen Stock. Als wir nach einem Turnier auf der Heimfahrt waren, mussten wir am Bahnhof (Ziegelbrücke) auf den Zug warten. Da behauptete ein Torhüter, dass sein Stock unzerbrechlich sei, sogar wenn man ihn über das Geländer schlagen würde. Einer der Spieler glaubte ihm nicht und wollte es genau wissen… Fazit: Der Torhüter musste sich dann für das nächste Training einen neuen Stock besorgen.

Bist du dem Sport treu geblieben? Gibt es vielleicht sogar ein Comeback?
PV: Ich versuche so viele Gelegenheiten wie möglich wahr zu nehmen um Unihockey spielen zu können. Ein Comeback im Club 111 könnte ich mir durchaus vorstellen…

Besten Dank für das Interview und bis zum nächsten Heimspiel!

(Interview Joe Hartmann / Bilder www.unihockey.ch)